Stefanie Lohaus ist Journalistin und Sachbuchautorin, Medienmacherin, Moderatorin und Rednerin. Anfang 2008 gründete sie gemeinsam mit Sonja Eismann, Chris Köver und Margarita Tsomou das Missy Magazine. Das feministische Print-Magazin für Politik und Popkultur ist im deutschsprachigen Raum im Handel erhältlich und weltweit im Abonnement.

Stefanie ist Missy-Mitherausgeberin und geschäftsführende Redakteurin. In dieser Funktion ist sie derzeit vor allem für Strategieentwicklung und den Verlagsaktivitäten rund um das Missy Magazine verantwortlich.

Daneben schreibt sie Artikel, moderiert und organisiert Veranstaltungen, hält Vorträge und Reden und gibt Workshops zu den Themen: Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Frauen in Popkultur und Medien, Rechtspopulismus, „neuer“ Feminismus, demographischer Wandel. Beiträge von ihr erschienen und erschienen unter anderem im Missy Magazine, auf Zeit Online, Vice.com, FAZ und FAS.

2006 schloss sie das Studium der Angewandten Kulturwissenschaften erfolgreich mit dem Titel Magistra Artium ab. Thema ihrer Magisterarbeit: „Wrapping The Music. Musikverpackung als Ausdruck popkultureller Distinktion.“

2008 gründete sie das Missy Magazine. Mit dem Konzept gewannen sie im März 2008 den mit 25.000 Euro dotierten Hobnox Evolution Contest.

2009 gewann sie den dritten Platz der Auszeichnung „Journalist des Jahres“ vom Medium Magazin in der Kategorie „Newcomer“. Und auch im Ranking der besten Medienmanager tauchte sie auf: „Stefanie Lohaus, Chris Köver und Sonja Eismann. Die drei Jung-Journalistinnen wagen sich an das Magazinprojekt Missy. Rang 97 in der Gesamtwertung.“

2013 erschien ihre mehrteilige Kolumne „Das 50/50-Prinzip“ auf Zeit Online.

2013 gründete sie gemeinsam mit 11 weiteren Frauen aus Kultur, Wissenschaft und Journalismus das Blog 10vor8 auf FAZ.net. Seit 2015 publiziert die Redaktion sehr erfolgreich unter dem leicht geänderten Namen 10nach8 auf Zeit Online.

Seit 2014 ist sie Mitglied im Frauenrat der Heinrich-Böll-Stiftung.

2015 erschien im Goldmann Verlag ihr erstes Buch Papa kann auch stillen, dass sie gemeinsam mit ihrem Partner Tobias Scholz verfasst hat. Als Erfahrungsbericht behandelt es die Zeitaufteilung eines modernen Paares, das Beruf, Familienleben, Haushaltsarbeit und Zeit miteinander in Einklang bekommt ohne dass eine*r von beiden Abstriche machen muss – ehrlich, selbstkritisch und mit all seinen Höhen und Tiefen.

Im Herbst 2015 war sie Mitorganisatorin des Festivals Dare the im_possible der Heinrich Böll Stiftung.

Im Januar 2016 verfasste sie mit 21 anderen feministischen Aktivistinnen die Kampagne #ausnahmslos, gegen sexualisierte Gewalt und gegen Rassismus.

Im Juli 2016 kuratiert sie gemeinsam mit Christoph Gurk das Festival Body Talk – Ein Festival über Körper und Märkte, Geschlecht und Sichtbarkeit im 21. Jahrhundert in den Münchner Kammerspielen.

Stefanie Lohaus liebt mit Partner und zwei Kindern seit 2010 in Berlin.